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Screenshots - Bootsie

Bootsie atari screenshot

Information - Bootsie

GenrePatch / DriverYear
Language[unknown]Publisher[no publisher]
Developer?DistributorAtari World
Box / InstructionsEnglish, GermanSoftwareEnglish

Krey, Stefan

LicensePD / Freeware / Shareware
SerialST TypeST, STe, TT / 0.5MB
ResolutionLow / Medium / HighNumber of Disks1 / Double-Sided / HD Installable
Dumpdownload atari Bootsie Download / STMIDI

Additional Comments - Bootsie

English instructions on disk

Instructions - Bootsie

         Einige Informationen zu "Bootsie" (dem Bootsektor-Generator)

       Obwohl  ausfhbare Bootsektoren,  aužer bei Spielen und  den  ge-
       frchteten  Bootsektor-Viren,  relativ selten  anzutreffen  sind,
       gibt  es  doch einige F„lle in denen sie  sinnvoll  und  ntzlich

       Bootsektor-Programme  haben den Vorteil,  daž sie sehr frh  nach
       dem Systemstart ausgefhrt werden und zwar noch vor dem Speicher-
       test  und der Harddiskverz”gerung bei den neueren  TOS-Versionen.
       Auch AUTO-Ordner-Programme, Accessories und Harddisk-Treiber wer-
       den erst sp„ter geladen.

       Mit  einem Programm im Disketten-Bootsektor lassen  sich  deshalb
       Einstellungen am System vornehmen,  die sp„ter nicht mehr m”glich
       oder ohne Nutzen sind.

       Dazu  geh”rt zum einen die Konfiguration der bereits  angesproch-
       enen  Harddisk-Warteschleife.  Mit "Bootsie" ist es  m”glich  die
       Wartezeit  sekundengenau einzustellen.   So l„žt sich bei schnell
       startenden Festplatten die Bootzeit erheblich abkrzen,  bzw. der
       Tastendruck einsparen.  Auch gegenber NOROACH (von Atari) lassen
       sich oft noch ein paar Sekunden einsparen,  und die Nerven werden
       nicht durch das Icon-Geblinke strapaziert.  Ist keine der neueren
       TOS-Versionen  (>=2.06)  eingebaut,  so wird  Bootcode  fr  eine
       Warteschleife erzeugt,  die in etwa dem der neueren TOS-Versionen
       entspricht.  Dies ist auch dann der Fall,  wenn man bei  TOS-Ver-
       sionen >= 2.06 eine  Wartezeit kleiner  15 Sekunden einstellt. In
       der Regel berschreitet  dann n„mlich der  RAM-Test alleine schon
       diese Zeit,  was auf diese Weise umgangen wird.  Per  Tastendruck
       kann diese Warteschleife jederzeit abgebrochen werden.

       Zu der Bootverz”gerung ist anzumerken,  daž es Host-Adapter gibt,
       die  bei  gleichzeitigem Einschalten von Festplatte  und  Rechner
       blockieren, sodaž eine Software-Bootverz”gerung unwirksam bleibt.
       Meines  Wissens zeigt die Megafile 60,  sowie die  c't  SCSI-ALIA
       (manchmal?,  immer?) dieses Verhalten.  Hier hilft nur eine Hard-
       ware-L”sung  (z.B.  RESET-Verl„ngerung).  Auch eine  Abfrage  der
       Festplattenbereitschaft,  wie sie in anderen Harddisk-Waitern  zu
       finden ist,  klappt nicht mit jeder Festplatten-,  Hopstadapter-,
       Treiberkonfiguration,  sodaž  ich davon bisher  Abstand  genommen

       Eine weitere Beschleunigung des Bootvorgangs bringt aužerdem  das
       frhzeitige Einschalten eines (vorhandenen) Caches. Normalerweise
       wird dies erst durch den Desktop bzw.  das Kontrollfeld erledigt.
       Geschieht dies durch ein Bootsektor-Programm,  so werden  bereits
       AUTO-Ordner-Programme  beschleunigt  ausgefhrt  und  Accessories
       schneller  geladen.  Wer  eine umfangreiche Sammlung  an  solchen
       Programmen  installiert  hat,  wird  eine  solche  Beschleunigung
       begržen.  In "Bootsie" sind dafr zwei M”glichkeiten vorgesehen.
       Fr  Besitzer  eines  TT's  oder  einer  Beschleunigerkarte   mit
       MC68020-  oder MC68030-Prozessor (z.B.  PAK2 oder PAK3)  ist  der
       Button -Cache- vorgesehen.  Damit wird dann beim Booten der Code-
       Cache und beim MC68030 zus„tzlich der Daten-Cache  eingeschaltet.
       Eine  entsprechende Meldung wird auf dem  Bildschirm  ausgegeben.
       Besitzer  eines Mega-STE's sollten den Button -MSTE-  aktivieren,
       dann wird beim Booten sowohl der Cache dieses Rechners,  als auch
       der 16 MHz-Betrieb eingeschaltet.

       Obwohl ich keinen Vorteil darin erkennen kann, habe ich ebenfalls
       eine  M”glichkeit  zum Aktivieren  des  Blitters  vorgesehen.  Im
       UseNet  wurde einmal ein solcher Wunsch ge„užert und da es  nicht
       allzu  aufwendig war,  habe ich den Code in  "Bootsie"  implemen-

       Als kleine "Spielereien" hat man noch die M”glichkeit, eine kurze
       Textzeile, sowie ein "Bing" beim Booten auszugeben.

       Fr  Leute,  die  gerne etwas Ausgefallenes im  Bootsektor  haben
       m”chten  (bitte  KEINE Viren!),  oder die noch eine  Funktion  in
       "Bootsie" vermissen, habe ich die M”glichkeit vorgesehen, selbst-
       erstellte  Programme  ausfhrbar  im  Bootsektor  unterzubringen.
       Natrlich  mssen diese Programme frei verschiebbar  (PC-relativ)
       programmiert sein, sie drfen weder DATA-, noch  BSS-Segment ent-
       halten und mssen mit 'RTS' abgschlossen werden. Ist es eine Rou-
       tine, die auch noch fr mehr als zwei andere Benutzer interessant
       ist, so w„re ich sehr an dem Code interessiert, zwecks Einbindung
       in "Bootsie". Die Codel„nge ist auf maximal 480 Bytes begrenzt.

       Mit dem Button -Extern- kann dieser Code geladen werden.  Es sind
       dann alle anderen Funktionen deaktiviert.

       Mit  dem Clear-Button wird der Bootsektor komplett,  bis auf  die
       Diskettenparameter, gel”scht.

       Erg„nzungen zur Version 1.30
       Inzwischen  habe  ich  tats„chlich  einige  neue  Anregungen  fr
       "Bootsie" bekommen (Dank an S”ren Schnee!),  die in der aktuellen
       Version  z.T.  bereits implementiert sind.  Dazu geh”rt das  Aus-
       schalten  der CTRL-G-Glocke,  von der  in  AUTO-Ordner-Programmen
       immer  exzessiver Gebrauch gemacht wird und die nicht  jedermanns
       Sache ist. Sie kann vom Kontrollfeld wieder eingeschaltet werden,
       dann sind die AUTO-Programme ja abgearbeitet.

       Desweiteren  kann  man jetzt die Vertikalfrequenz  in  den  Farb-
       Betriebsarten  auf  60  Hz stellen,  was  einem  ein  wenig  mehr
       Flimmerfreiheit  beschert,  sowie  die  Steprate  beider  Floppy-
       Laufwerke vorgeben.

       Das  sind alles Dinge,  fr die es bereits  AUTO-Ordner-Programme
       und CPX-Module wie Sand am Meer gibt.  "Bootsie" habe ich aber in
       der  Absicht  programmiert,  die  Bootzeit  auf  ein  Minimum  zu
       verkrzen,  dem eine Vielzahl von diesen Programmen, insbesondere
       bei reinem Diskettenbetrieb, entgegenstehen.

       V. 1.31
       Endlich   werden   keine  Bomben   mehr   geworfen,   wenn   eine
       Bootdiskette,  die  fr 68020/30-Cache bzw.  MegaSTE  vorbereitet
       ist,  auf  einem  anderen  Rechner  benutzt  wird.

       V. 1.40
       Fehler in der Steprateneinstellung behoben und Code optimiert.

       V. 1.50
       Jetzt auch vernnftig lauff„hig unter Mag!x.  Es kann  allerdings
       noch  der eine oder andere redraw-Fehler in  Hintergrund-Fenstern

       V. 1.60
       Dialogboxen  restaurieren ihren Hintergrund  jetzt  selbsst„ndig,
       dadurch keine redraw-Fehler mehr.  Die Dialogbox wird nicht  mehr
       so  h„ufig  neu  gezeichnet.   Bei  den  'Nachfrage'-Boxen  waren
       versehentlich immer beide Buttons in 'default'-Stellung. Kleinere
       Sch”nheitskorrekturen, sowie neuer 'Look'.

       V. 1.61 (nicht ”ffentlich)
       Obige Žnderungen machen wieder einmal Probleme mit Mag!x zusammen
       mit  fliegenden Dialogen.  Laž ich aber vorerst so.  Resource  im
       Code eingebunden, damit es handlicher wird. Beispiel zur Program-
       mierung eigener Bootroutinen hinzugefgt (EXAMPLE).

       V. 1.70
       Ich  lasse die Dialoge doch nicht so.  Ab sofort wird die  MAGIC-
       Library  von  Peter Hellinger benutzt.  Die  Dialoge  sind  jetzt
       fliegend  und  es  werden echte  Radio-  und  Cross-Check-Buttons
       benutzt.  Leider  ist  das  Programm  dadurch  wesentlich  gr”žer
       geworden, ohne an Funktionalit„t zu gewinnen.

       V. 1.71
       Ein Fehler in der 'Extern'-Option wurde behoben.  Kleinere Žnder-
       ung dort.  Fehler in der Fehlerbehandlung  behoben;-).  Restliche
       Dialoge auch mit Tastatur-Shortcuts.

       V. 1.72
       Nochmal kleinere Verbesserungen in 'Extern'.  Es wurden Codes als
       zu  lang abgewiesen,  obwohl sie noch in den Bootsektor  passten.
       Jetzt liegt die maximale Codegr”že bei exakt 480 Bytes.  Ich habe
       versucht, das Programm wieder etwas kleiner zu machen. Dabei sind
       die unorthodoxen Dialoge durch normale Alerts ersetzt worden. Die
       Meldungen beim Lesen und Schreiben des Bootsektors sind entfallen
       und durch eine einfache 'busy-bee' ersetzt worden.  Man hat jetzt
       durch eine zus„tzliche Dialogbox die M”glichkeit vor dem  Schrei-
       ben  des  Bootsektors  die Diskette  zu  wechseln,  was  fr  die
       Besitzer von nur einem Diskettenlaufwerk wichtig ist.

       V. 1.73
       Infobox l„žt sich jetzt mit RETURN verlassen.  Fehler beim Cache-
       Einschalten  behoben.   Alert  zum  Diskette-Wechseln  jetzt   an
       richtiger Stelle.

       V. 1.74
       Es ist jetzt ein Clear-Button hinzugekommen,  mit dem sich wieder
       jungfr„uliche  Bootsektoren  herstellen  lassen.  Diese  Funktion
       eignet sich auch gut zum  L”schen von  Bootsektorviren.  Resource
       ein wenig abgespeckt, um ein paar Bytes zu sparen.

       In der Info-Box steht jetzt meine neue eMail-Adresse (s.u.),  die
       vergessene Klammer habe ich hinzugefgt.  Diese neue Version  ist
       auf Anregung von Hendrik Mylius entstanden.

       Eine  Benutzung in den niedrigen Farb-Aufl”sungen ist  wegen  der
       dann zerwrfelten Dialogbox nicht zu empfehlen.

       Bei  Problemen mit "Bootsie" bin ich per email unter der  UseNet-

               (Stefan Krey)

       erreichbar. Bitte die alte Adresse nicht mehr benutzen!

       Stefan Krey

A short description of 'Bootsie' in English:

Bootsie writes some useful and often needed code to the bootsector of
drive A:. It allows also to put your own bootcode into the bootsector
or to clear the bootsector.

WARNING: Be careful not to overwrite existing executable bootsectors of
original disks like games etc.!

Boot-Delay - slidebar

     You can shorten the built-in boot-delay of the TOS 2.06/3.06
     to the specific time (secondwise) your harddrive needs. If
     you use an older TOS-version, a similar delay code to that
     one of TOS 2.06/3.06 will be put into the bootsector.

Sound - radiobuttons

     You will hear the selected 'bing' in the bootphase. DOS-machines
     do this, too.

Hardware - Init

     Cache:   Switches on the instruction-cache of MC68020/30- and the
              data-cache of MC68030-processors. For Atari-TT's, PAK2/3
              or other accelerator-boards.

     MSTE:    Switches on 16MHz an the cache of the Mega STE.

     Because the above is done very early in the bootphase also AUTO-prg's
     and ACC's are executed faster, otherwise it would be done by the
     desktop or the control-accessory much later, when these programs
     are already executed.

     Blitter: Switches on the Blitter-chip, again some slight speed-up
              in bootphase.

     No Bell: Suppresses the Control-G-bell, because a lot programmers
              of AUTO-prg's can't resist to put a 'bing' into their
              code. With many of such programs in the AUTO-folder it
              isn't very informative anymore but stressy for the nerves.
              Can be switched on again by the control-accessory.

     60 Hz:   Especially for european users, where 50 Hz is the standard
              setting, but who like the more flicker free 60 Hz lowres-

     A: B:    Sets the step rates of both floppy-drives in ms. For users of
              HD-modules or 40 track, DOS-compatible, 5.25"-drives.


     This message will be shown when booting. To distinguish between
     different boot-disks with different bootcode.


     With this option, you can put your own bootcode into the bootsector
     of a disk. All other functions are disabled then, so you have to
     include them in your code if you need them too.
     This bootcode must be position-independent, programs must
     not have data- or bss-sections. The code must be closed with an 'rts'-
     statement and may not be longer than 480 Bytes.
     See and try EXAMPLE.S(.BIN) for this.


     This button clears the boot-sector of drive A:. It's also good for
     killing bootsector-viruses.

Please notice, that TOS-versions < 1.04 will execute the bootsector only
after cold-boots, while later versions do it after warm-boots, too.

I'm sorry, but there are some German texts in dialog boxes. If you try
to install code which isn't useful for your machine ('Cache' on non 68020/30-
computers, 'MSTE' on non-Mega STE's, 'Blitter' without having a Blitter) you
are asked if you really want to do this, maybe for a friend's machine
("Ja"="Yes") or if you don't ("Nein"="No"). If you've pressed the OK-button
in the main-dialog and none of these 'alerts' occured, you will be asked
to put your bootdisk into drive A:. The bootcode will then be written
after you've pressed the OK-button.

The Info-Box isn't in fact very informative. It shows my and the program's
name, my email-address and the following copyright:

**                                                                       **
This program may be copied and distributed free for non commercial purposes.
**                                                                       **

Maybe the selection of the steprates won't work with non-German-TOSes
<= 1.02, because this can only be done with undocumented variables. I
don't know if these adresses differ in foreign TOSes.
I used the following

         TOS-Version       Drive A:       Drive B:
            1.00            $A08           $A0C
            1.02            $A4E           $A52       (Source: Profibuch)

Please tell me if there are differences to your TOS. I don't expect it
at this low adresses.

Book / Magazine Reviews - Bootsie

 Atari World · June, 1995Rating: 4 Worlds 

Bootsie Atari review 

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